3. Sozialentwicklungsplan veröffentlicht

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Die Stadt Aachen informiert:

"Der Sozialentwicklungsplan ist ab sofort online unter www.aachen.de/sozialentwicklungsplan einsehbar.


„Dritter Sozialentwicklungsplan – Eine integrierte Analyse der 60 Aachener Lebensräume“ steht auf dem 260 Seiten umfassenden Plan, den Rosa Höller-Radtke, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie, Professor Dr. Manfred Sicking, Beigeordneter für Wirtschaftsförderung, Soziales und Wohnen, Rolf Frankenberger, Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, sowie Dr. Marius Otto, städtischer Sozialplaner, im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag, 27. August, im Haus Löwenstein vorstellten.


Nach 2009 und 2015 ist es bereits der dritte Plan, der einen detaillierten Blick auf Aachens Sozialentwicklung bietet. Wie entwickelt sich die Stadt Aachen? Wo ist der demographische Wandel spürbar und wo leben besonders viele Studentinnen und Studenten? Diese und zahlreiche weitere Fragen beantwortet der Plan, der in Zusammenarbeit vieler Fachstellen entstand: „Die Besonderheit des neuen Plans ist, dass wir noch mehr Themen miteinbeziehen und dadurch vielschichtiger auf Aachens Sozialentwicklung blicken. Im letzten Plan ging es noch stark um die Identifizierung der durch Armut geprägten Räume.

Im aktuellen Plan schauen wir ganzheitlich auf Aachens Quartiere und zeigen welche Themen wo Relevanz haben“, erklärt der städtische Sozialplaner Dr. Marius Otto."

3. Sozialentwicklungsplan als Planungsgrundlage für die Politik
Professor Dr. Manfred Sicking freut sich über die „spannenden Erkenntnisse zu demographischen und sozialen Trends in der Stadt und in den einzelnen städtischen Quartieren“ und die dadurch entstehende „umfassende Planungsgrundlage für Politik und verschiedene Fachdisziplinen“.


Die Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie, Rosa Höller-Radtke, die mit dem Ende der Legislaturperiode aus dem politischen Dienst ausscheiden wird, sieht den Plan sogar als Unterstützung für die Politikerinnen und Politiker der Stadt Aachen an, da Sozialpolitik „einen fundierten Überblick zur sozialen Situation benötigt. Mit dem dritten Sozialentwicklungsplan haben wir genau das“.


Integrierter Ansatz als Alleinstellungsmerkmal
Um einen möglichst umfassenden Blick auf die soziale Entwicklung der Stadt zu erhalten, wurde auf ein kleinräumiges Analysekonzept, unter anderem die Analyse von Armut, Alters- und Haushaltsentwicklungen, sozialer Teilhabe, Bildungschancen und Gesundheit, gesetzt. Für den Leiter des Fachbereichs Wohnen, Soziales und Integration, Rolf Frankenberger, stellt dies eine „wesentliche Besonderheit“ dar: „Wir können nun sehr differenzierte Aussagen zur Sozialentwicklung treffen. Die studentisch geprägte Innenstadt entwickelt sich natürlich anders als beispielsweise die Außenbezirke wie Richterich oder das Frankenberger Viertel. Für uns hat sich Forst und insbesondere der Driescher Hof herauskristallisiert, wo wir eine integrierte Entwicklung für wichtig erachten.“

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