Karl - erstes freises Öcher Lastenfahrrad ist in Betrieb!

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Wie schön:

Das Lastenrad KARL hält Einkehr in unserer Stadt! Als Allrounder transportiert es zukünftig Güter, Werkzeuge, Einkäufe, Pflanzen, Bauschutt- eben alles, was aufs Rad verlagert werden kann. Auch wenn derzeit noch visionär: Gibt es irgendwann einmal noch weitere Versionen von Karl, kann nebenbei auch das Stadtleben davon profitieren, dass Kfz-Fahrten in den Innenstädten durch Lastenradfahrten ersetzt werden, Mobilität für Menschen ohne sonstige Transportmittel ermöglicht und außerdem mehr Platz für Aufenthalt geschaffen wird.

 

Wie funktionierts?

„Karl“ kann natürlich jede/r alte und neue Öcher/in buchen!

Das stabile Elektrorad kann einmal im Monat für einen Tag (zwischen 10 und 17 Uhr) ausgeliehen werden, um all das zu transportieren, was nicht auf ein normales Rad passt.

Karl gibt es auf Wunsch mit Kindersitz (und Regenschutz), mit einer verschlossenen Alukiste oder mit einer Wanne. Bis zu 200 Kilo (inklusive Fahrer) kann man aufs Rad packen. Sechs Getränkekisten passen drauf!

Die Bleiberger Fabrik kümmert sich um Versicherung und Wartung und organisiert die Vermietung des Rads.

Wer „Karl“ ausleihen will, füllt im Internet unter www.karl.bleiberger.de ein Formular aus und legt einen Ausweis vor.

Infos: Telefon 0241/82064, E-Mail karl@bleiberger.de

 

Das Bildungswerk hat das Projekt Lastenrad entwickelt, an der Bleiberger Straße ist „Karl“ auch stationiert. Etliche Unterstützer verabschiedeten das Lastenrad nun gemeinsam vor einigen Wochen in den Alltagsbetrieb: Mit-Initiator Jörg Albrecht (Neomesh/CLAC Citylogistics), Peter Sczygiol (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, ADFC), Sabine Neitzel (Verkehrsclub Deutschland, VCD) und der Illustrator Alfred Neuwald, der für das Rad ein Logo gezeichnet hat – Kaiser Karl, der kräftig in die Pedale tritt und, na klar, Printen transportiert. Für die Stadt Aachen war Stephanie Küpper (Kampagne FahrRad in Aachen) dabei. Denn auch die Stadt gehört zu den Sponsoren und hat die Anschaffung von „Karl“ zu 75 Prozent gefördert.

Was uns freut: Die Unterstützer von „Karl“ denken auch schon weiter. Ein freies Lastenrad in jedem Stadtteil ( jaaaa!), ein vernetztes Verleihsystem und auch die Einbeziehung von Betrieben sind zwar noch Zukunftsmusik... Aber die klingt recht gut!

 

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