wer feiert was ?

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Im Advent, die Zeit, in der sich die evangelischen und katholischen Christen auf die Feier des Geburtstages Jesu vorbereiten,

haben die islamischen Gläubigen am 05. Dezember ihren höchsten Trauertag, Aschura (arabisch ‏عاشوراء‎, DMG ʿāšūrāʾ von aschara / ‏عَشَرَة‎ / ʿašara /‚zehn‘), teils auch Ashura, wird der zehnte Tag des islamischen Monats Muharram genannt, des ersten Monats im islamischen Kalender. An diesem Tag gedenken die Schiiten des Todes von Imam Husain in Kerbela. Auch für die Aleviten ist Aschura ein bedeutender Tag. Der Monat Muharrem (in dem der 10. Tag als „Aschura-Tag“ bezeichnet wird) hat im Islam eine bedeutsame Stellung. Er ist einer der vier heiligen Monate, in denen unter anderem jegliche Form der Auseinandersetzung untersagt ist und jeder zum Frieden aufgerufen wird. Zudem wird vom Propheten Muhammed überliefert, dass viele prophezeite Ereignisse am 10. Muharrem eintraten. (Quelle: http://de.wikipedia.org)

begehen am 08. Dezember die Aleviten ihren Asure-Tag (Aşure (armenisch: Անուշապուր - Anuschabur) ist ein im Nahen Osten verbreitetes Dessert aus vorchristlicher Zeit und besteht aus Bohnen, Kichererbsen, Weizen, Reis, Wasser, Rosinen und Puderzucker und wird zubereitet, indem man die Zutaten einzeln kocht und dann vermischt. Die Bezeichnung Aşure kommt vom hebräischen Wort "Aşûr". Die Süßspeise ist bei armenischen Christen und auch bei Muslimen bekannt. Armenier bereiten sie zu Neujahr und in der Folgewoche bis zum 6. Januar (armenische Weihnachten) zu.Nach der Islamischen Zeitrechnung wird die Süßspeise am 10. Tag des islamischen Monats Daî (‏دی‎) zubereitet und an Nachbarn und Freunde verteilt. Nach islamischem Glauben geht dieser Brauch zurück auf Noach, von dem man glaubt, dass er, nachdem die große Sintflut vorüber war und er wieder festen Boden betreten hatte, mit den letzten Resten seiner Vorräte ebendiese Süßspeise zum ersten Mal zubereitete. Viele gläubige Moslems fasten an diesem Tag. (Quelle: http://de.wikipedia.org)

feiern ab 21. Dezember die Juden acht Tage lang ihr Chanukka-Fest (חנוכה, [xanʊˈkaː Chanukka ; dt.: Weihung, Einweihung; auch: Chanukkah, Hanukkah oder Lichterfest) ist ein acht Tage dauerndes, jährlich gefeiertes jüdisches Fest zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels (des Serubbabelischen Tempels) in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. (Quelle: http://de.wikipedia.org)

St. Nikolaus ist bei den katholischen und griechisch-orthodoxen Christen am 06. Dezember und bei den russisch-orthodoxen Christen am 19. Dezember.

siehe auch:www.dialog-der-religionen-aachen.de

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