Ein Gemeinschaftsgarten für Jung und Alt entsteht in Aachens Osten

von

Gelungene Kooperation mit dem Aachener Projekt „BIWAQ – All eyes on Green Spots“

Ein Gemeinschaftsgarten im Quartier für alle und auf jeden Fall auch barrierefrei – diese Idee war schnell geboren von Studenten des Bachelorstudiengangs Ergotherapie an der Zuyd Hogeschool in Heerlen. Gemeinsam mit dem Jugendzentrum Josefshaus (OT) und dem Begegnungszentrum  für Senioren der Arbeiterwohlfahrt (AWO) war schnell ein geeigneter Ort für generationsübergreifende Begegnungen gefunden: ein bislang sporadisch genutztes Gartengrundstück  der OT in der Schleswigstraße im Aachener Osten.


Bereits im Herbst 2016 wurde dann eifrig besichtigt, gesprochen, Bedarfe von jungen und alten Besuchern beider Einrichtungen analysiert, aufgeräumt, geplant und nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht. Schon im November 2016 erfolgten dann erste Kontakte zum Aachener BIWAQ-Projekt „All eyes on Green Spots“. Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - ein Projekt des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Europa  bei dem als Qualifizierungs- und Beschäftigungsträger das Sozialwerk Aachener Christen und die gemeinnützige Arbeitsmarktförderungsgesellschaft low-tec an Bord sind. Schnell war klar, dass mit dieser Unterstützung eine fachliche Begleitung für die praktische Umsetzung gefunden war.


Generationsübergreifend, Zusammenkommen von Jung und Alt, barrierefreie Partizipation, Erholung und Produktivität – da fiel es auch den Gremien im Quartier leicht, für die Beschaffung des Materials Mittel aus dem Stadtteilfond zu bewilligen.


Der Garten liegt an der Schleswigstraße gegenüber vom AWO-Begegnungszentrum neben der Kita St. Fron-leichnam und ist fußläufig 10 Minuten von der OT Josefshaus entfernt. Auf der L-förmigen Fläche wird nun für Barrierefreiheit gesorgt. Ein neues Gartentor wird gerade in den BIWAQ-Werkstätten gebaut, Hochbeete entstehen und werden vor Ort bepflanzt. Der Teich wird reaktiviert und um einen Wasserlauf erweitert. Beete mit Tannen und Klangspielen und Obststräuchern entstehen. Ein neuer Weg in den Garten wird angelegt. Fehlen darf natürlich auch keine Gartenhütte und eine Hecke wird Sicht- und Lärmschutz zum angrenzenden Parkplatz bieten. Ein rundum gelungenes nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt, wir finden: TOP!!

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