In der Rückschau: Großer St. Martinszug im Ostviertel

von

Elke Djafari vom Spielhaus Kennedypark berichtet:

Was für ein wunderschöner Anblick, als sich hunderte von Kindergartenkindern mit ihren leuchtenden Laternen auf dem Sportplatz am Spielhaus Kennedypark treffen, um zum zweiten Mal am gemeinsamen Martinszug im Ostviertel teilzunehmen.

Aufgeregt wird die richtige Gruppe des eigenen Kindergartens gesucht, denn hoch zu Ross wartet auch schon St. Martin mit glänzendem Helm und rotem Mantel auf den Beginn des Umzugs, doch der Strom der herannahenden Teilnehmer scheint nicht enden zu wollen. Sieben Einrichtungen aus dem Ostviertel, darunter die Kitas aus der Düppelstraße, der Elsassstraße, der Stolberger Str. und der Weißwasserstraße, darüber hinaus eine Gruppe vom AWO Seniorenwohnsitz am Kennedypark, die Förderschule Kennedypark und das Spielhaus Kennedypark bilden den großen St. Martinszug im Ostviertel.

Dann endlich geht es los, die Kapelle spielt auf und angeführt von St. Martin setzen sich tausend singende Menschen langsam in Bewegung. Begleitet von der Polizei verlässt der Zug den Kennedypark, dreht eine Runde von der Düppelstraße durch die Leipzigerstraße in die Lützowstraße und geht dann zurück zum Kennedypark, wo aufgrund der windigen Wetterlage zwar kein klassisches Martinsfeuer wartet, stattdessen rund um die Feuerschale zwölf Wachsfackeln stimmungsvoll lodern und auf diese Weise eine wunderschöne Atmosphäre verbreiten. Dort angekommen, reitet St. Martin, begleitet von den Liedern, die sein Leben und Wirken besingen, um die Feuerstelle herum.

Die Kinder kennen die Geschichte von St. Martin und sind vom Anblick des Feuers und des Reiters einfach nur fasziniert. Als die Kapelle aufhört zu spielen, strömen alle Teilnehmer zum Spielhaus Kennedypark, wo die vorher bestellten Weckmänner an die müden, aber glücklichen Kinder und alle andere Teilnehmer ausgeteilt werden.  

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden, die unkompliziert Hand in Hand gearbeitet haben, damit dieser Martinszug so wunderbar gelingen konnte. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Elke Djafari, Spielhaus Kennedypark

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