Im Aachener Osten zuhause - Stadtteilkonferenz Aachen-Ost / Rothe Erde tagt gemeinsam mit kommunaler Politik

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Presseartikel im Nachgang zur Veranstaltung

Viele Einrichtungen, eine Stimme, ein Stadtteil. So kann man die Stadtteilkonferenz Aachen-Ost / Rothe Erde wohl am besten kurz und prägnant beschreiben. Denn trotz der vielen verschiedenen Einrichtungen und Institutionen – vertreten durch derzeit 44 Mitglieder – haben alle ein gemeinsames Ziel: Den Stadtteil Aachen-Ost/Rothe Erde mithilfe der seit Jahren bestehenden engagierten Netzwerkarbeit (noch) lebens- und liebenswerter für seine Bewohner/-innen zu gestalten.

Das dies sehr gut gelingt, davon konnten sich bei der letzten Sitzung am 10.09.2015 in der Nadelfabrik auch viele Vertreter/-innen der kommunalen Politik einen persönlichen Eindruck verschaffen: Einmal jährlich lädt das ehrenamtliche Sprecherteam fraktionsübergreifend alle interessierten Politiker/-innen zum gemeinsamen Austausch in den Stadtteil ein. In diesem Jahr folgten Mitglieder von CDU, SPD und Grünen  der Einladung;  außerdem waren Vertreter/-innen der Aachener Stadtverwaltung hinzugeladen, um sich zu bestimmten Themen in den Dialog zu begeben. Moderiert wurde der Abend von Daniela Jansen.

Dabei begann die Veranstaltung zunächst mit einer Darstellung der positiven Entwicklungen im Stadtteil seit der letzten Sitzung mit der Politik im Jahr 2014. Und da gab es Einiges zu nennen: Beispielsweise der stetig wachsende Zulauf in der Nadelfabrik. Das Haus wird von der Bevölkerung immer mehr als zentraler Teil des Quartiers wahrgenommen, die vielen Aktivitäten im Haus und auch draußen auf der Bühne im Kennedypark zeigen das enorme und kreative Potenzial des Stadtteils. Kunst-, Kultur- , Film- und Musikliebhaber finden hier ebenso wechselnde Angebote wie politisch oder sprachlich interessierte Menschen aller Altersklassen.

Eine weitere positive Entwicklung zeigte sich in der Wiederbesetzung des Quartiersmanagements, welches sich seit Beginn des Jahres mit dem ebenfalls in der Nadelfabrik angesiedelten Stadtteilbüro als städtische Anlaufstelle für Anliegen der Bewohner/-innen und Institutionen aus dem Stadtteil engagiert.

Auf der Tagesordnung standen darüber hinaus Themen wie die zukünftige Wohnraumentwicklung, Gestaltungsmöglichkeiten für den Bahnhof Rothe Erde sowie die erlebte Willkommenskultur im Stadtteil. Diese ist in Aachen-Ost/Rothe Erde wie auch im Rest der Stadt Aachen ungebrochen positiv: Um die Turnhalle der Barbarastraße, wo unter anderem geflüchtete Menschen untergekommen sind, hat sich ein solides Helfernetzwerk gebildet, welches institutionen- und konfessionsübergreifend vor Ort bemüht ist, die Situation für die Flüchtlinge bestmöglich zu gestalten. Hilfsangebote können weiterhin gern über die zentrale städtische Koordinierung unter helfen@mail.aachen.de für die Barbarastraße angemeldet werden.

Rege diskutiert wurde besonders das Thema „Image“ des Stadtviertels. So ist es den Mitgliedern der Stadtteilkonferenz kaum verständlich, warum die erfolgreiche Stadtteilarbeit häufig neben negativ anmutenden Themen eher unterzugehen scheint. Eine eigene Stadtteilseite, die „aachenpost“, macht daher lieber auf die vielen guten Aktionen aufmerksam. Unter www.aachenpost.de kann sich jede/r Interessierte über Veranstaltungen und Initiativen im Stadtteil informieren, vorbeikommen und mitmachen.

Die Stadtteilkonferenz konnte der Politik sicherlich an diesem Abend eines sehr gut vermitteln: Wir sprechen aus einer Stimme: Für die Bewohner/-innen, für den Lebensraum Aachener Osten.

Für Rückfragen etc. steht Ihnen das Sprecherteam der Stadtteilkonferenz, Roberto Graf und Heike Kessler-Wiertz, gern zur Verfügung.

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