Einladung zum Leseabend und weitere Neuigkeiten

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liebe Freunde des deutsch-türkischen Miteinanders,

Heute freuen wir uns, Sie zu unserem 4. Leseabend des Projektes "LeseWelten" einladen zu können.

Im Jahr 2012 stehen alle Leseabende unter dem Motto »Fremdes Deutschland - Deutsches Fremdland«. Unser erster Abend in dieser Reihe widmet sich der schriftstellerischen Bearbeitung des »In-der-Fremdeseins« aus der Perspektive türkisch-deutscher SchriftstellerInnen.

Ursprünglich Nomadenvölker, definieren wir uns heute häufig über nationale Zugehörigkeit und über Sesshaftigkeit. Dabei liegt uns Migration in den Genen. Die Fremde gehört zu uns, ist ein Ort, ein Haus wie die Heimat.

In der Fremde zu sein, wird aber von Menschen unterschiedlich wahrgenommen, ruft vielfältige Reaktionen hervor und wird auf hunderttausend Arten und Weisen verarbeitet. Wir wollen uns an diesem Abend mit Deutschland als Fremde beschäftigen, mit den Reaktionen, die die Migration insbesondere aus der Türkei hervorgerufen hat.

Seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich diese Reaktion erheblich verändert und das spiegelt sich in der Literatur der heute vorgestellten Autoren und Autorinnen wider. Wir wollen diesen Prozess sichtbar machen und einen Einblick in den türkisch-deutschen Blickwinkel seit der Mitte des letzten Jahrhunderts geben.

Die Veranstaltung findet statt als bilinguale Lesung, in deutsch und türkisch, die mit inspirierenden, musikalischen und audio-visuellen Elementen präsentiert wird.Wir wollen zum einen Appetit auf das Lesen deutscher, türkischer und anderssprachiger Literatur machen und zum anderen auch wieder zur Aktivierung von LesePaten an Schulen und in Kindertagestätten anregen.

Termin:      Freitag, 20. Januar 2012

Ort:             Humboldt-Haus, Pontstraße 41, 52062 Aachen 

Zeit:            Einlass 19.00 Uhr; Beginn der Veranstaltung 19:30 Uhr.

Kommen Sie und lassen Sie sich von einem unvergesslichen Abend inspirieren!

Wir würden uns freuen, wenn auch diesmal so viele Zuhörer dabei sein würden wie beim letzten Mal. Eine halbe Stunde vorher treffen wir uns wieder zu einem Glas Tee, Wein oder Wasser, um schon mal über die jüngsten Entwicklungen zu diskutieren.

Für das Team LeseWelten zeichnen:
Ümit Agirman, Dr. Vlado Jelic, Dr. Senay Plassmann, Birgit Schütz, Haluk Turat, Sevgi Kabak

Ein weiteres Thema ist die Ausstellung "Bewegung - Migration in Aachen seit 1945" von der Volkshochschule Aachen, die von Dr. Carmelitta Lindemann organisiert und durchgeführt wurde. Diese wird von vielen Menschen besucht und sehr aufmerksam studiert. Insbesondere die Schulen haben ein Interesse, so dass mittlerweile mehr als 30 Führungen gebucht wurden. Dabei wird immer wieder gefragt, ob es nicht für die Schülerinnen und Schüler möglich ist, in einem kleinen Projekt selbst mit Personen der ersten oder zweiten Generation von Einwanderern zu sprechen.

Deshalb möchte Frau Dr. Lindemann den interessierten Schulen Kontakte vermitteln. Wir leiten daher gerne diese Bitte an unseren türkischstämmigen Freundeskreis mit der Bitte weiter, sich bei uns im Büro zu melden.

Aus der Presse (Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten vom 29.11.2011) haben Sie möglicherweise erfahren, dass man seitens der Stadt Aachen sehr positiv und durch die Verwaltung begleitend, darüber nachdenkt, zunächst eine Städtefreundschaft und bei einem positiven Verlauf später eine Städtepartnerschaft mit Istanbul-Sariyer zu begründen. Es ist sicherlich sinnvoll, dies mit einem Verein zu begleiten.

Darüber hinaus sind auch Gedanken aufgetaucht, die türkischen Alumni-Freunde in Aachen als auch in Istanbul zu bewegen, ebenfalls in einem Verein tätig zu werden.

Wer hier Interesse hat, in dem einen oder anderen Verein mitzumachen, ist herzlich gerne eingeladen, sich bei uns im Büro zu melden.

Zu guter Letzt noch eine Mitteilung in eigener Sache: Wir werden, wenn alles klappt, Ende Februar umziehen. Unsere neue Adresse lautet: Nadelfabrik, Reichsweg 24 - 34, 52068 Aachen. Wir hoffen sehr, dass Telefonnummer, Fax und Email sich nicht verändern. Wenn wir aber vorübergehend nicht erreichbar sind, wissen Sie Bescheid. Zur Not können Sie die Mobilnummer 0160 967 967 37 anrufen.

In diesem Sinne grüßen wir Sie sehr herzlich und freuen uns darauf, Sie am 20. Januar um 19:00 Uhr zu begrüßen.

EUROTÜRK
Deutsch-Türkische Gesellschaft e. V.

Reiner Bertrand               Hasan Arman        Hugo Nijs        Marie-Jose Dassen         Ruth Ebeling

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