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28.04.2018 Blumen und Kerzen (11:00 - 13:00)

Kontaktstelle der Aachener Laienhelfer Initiative e.V. „ALI“ Trierer Str. 4

16.04.2015, 12:30 von Roberto Graf

tl_files/aachenpost/content/Bilder/ALI/Kontaktstelle_ALI_1_aachenpost.jpg„ALI“, die Aachener Laienhelferinitiative e.V. ist ursprünglich aus einer Aachener Laieninitiative/Bürgerinitiative hervorgegangen.  1979 taten sich Ehrenamtliche zusammen, um seelisch Erkrankte und deren Angehörige zu unterstützen und zu begleiten.  Was mit Besuchen in den ortsansässigen psychiatrischen Kliniken begann, ist nun eine etablierte Einrichtung mit zwei Sozialpsychiatrischen Zentren und mehr als 50 Mitarbeitern geworden, die einen großen Teil der ambulanten Versorgung für seelisch erkrankte Menschen in Aachen übernimmt. Dazu gehört auch die Kontakt- und Beratungsstelle in der Trierer Straße 4, direkt an der Bushaltestelle Rothe Erde, gegenüber den Aachen Arkaden.  Sie wendet sich speziell an Menschen in Aachen Süd und Ost.  

Die Sozialarbeiterinnen Astrid Oettgen und Sigrid Heetkamp sind hier beschäftigt.  Während der Öffnungszeiten sind sie vor Ort und kochen mit und für die BesucherInnen, organisieren Frühstück und Aktivitäten.  Außerdem kann bei ihnen Beratung in Anspruch genommen werden.  Büros für vertrauliche Gespräche stehen zur Verfügung. Telefonisch können auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden. 

An der Kaffee- und Getränketheke arbeiten freiwillig regelmäßige Besucher mit.  Eine gemütliche Sofaecke rund um einen Mosaiktisch lädt zum Miteinander-Sitzen, -Sprechen und Zeitung lesen ein.  An den hellen, gelben Wänden hängen Bilder, die Besucher selber gestaltet haben.  Es gibt einen Spieleraum, in dem gegessen werden kann und einen Raucherraum mit Büchersortiment.  Auch ein Computer, an dem im Internet gesurft werden darf, ist vorhanden. 

Schnell finden neue Besucher Anschluss. Gemeinsamkeiten ergeben sich durch die Krankheitsgeschichten, aber die Gespräche gehen darüber hinaus.  Es wird gemeinsam gelacht und gescherzt.  „Man wird mit seinen Defiziten angenommen“, sagt einer der Besucher.  „Hier gibt es viele Gleichgesinnte, man wird angenommen und ernst genommen.  Wenn Du was planst, findest Du hier Leute, mit denen Du das machen kannst.  Die Preise sind klein gehalten, für das kleine Budget“, eine andere Besucherin. 

Dienstags findet ein Lesekreis statt.  Vorgelesen werden Geschichten des argentinischen Psycho- und Gestalttherapeuten Jorge Bucay.  Keine Ratgeberliteratur.  Man ist frei, aus den Geschichten etwas für sich mitzunehmen.  „Durch das Vorlesen in schöner, entspannter Atmosphäre kann man nochmal Kind-Sein.  Was war die Quintessenz und kennt man diese Situation? Jeder kann was anderes dazu erzählen.  Dadurch entstehen nochmal Geschichten“, sagt Irene Grigo, die den Lesekreis organisiert.

Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es eine Angehörigengruppe, es gibt zwei Selbsthilfegruppen und eine Gruppe für Älterwerdende.  Donnerstags nachmittags von 17-19:30h bieten Ehrenamtliche einen zusätzlichen Treff an.  Auch Aktivitäten außer Haus werden unternommen.  Eine Frauengruppe geht in der Elisabethhalle schwimmen.  Ausflüge in die Umgebung finden statt.  Feste werden gemeinsam gefeiert und einmal im Jahr gibt es ein großes Grillfest. 

Öffnungszeiten der Kontaktstelle der ALIs in der Trierer Str. 4 sind Mo 9:30-12h, Di 16:30-19 h, Mi 9:30-13h, Do 9:30-12h, Fr 13:30-14 h und So 14-16h.

Tel. 0241-4459654

Homepage: www.aachener-laienhelfer-initiative.de

 

Gerrit Monnartz

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