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„Deine Stimme ist gefragt!“- ein Erfahrungsbericht

12.12.2013, 10:28 von Roberto Graf

Stadtteilkonferenz Aachen-Ost / Rothe Erde am 28.11.2013 im Bürgerzentrum Schleswigstraße:

Die Stadtteilkonferenz, die unter dem Motto „Deine Stimme ist gefragt!“ stattfand, stand allen interessierten Bürgern offen und fand auch regen Zulauf unter den Bürgern des Ostviertels und aus Rothe Erde. Neben den Vertretern von örtlich ansässigen Einrichtungen, wie Schulen, Kitas u.ä., waren Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und Interessenlagen anwesend.

Es gab drei Tagesordnungspunkte. Als erster Punkt wurde von der Schule in der Barbarastrasse berichtet, die nun glücklicherweise genügend Anmeldungen zur Weiterführung vorweisen kann. Sowohl die Schulleiterin als auch Mitglieder der entscheidenden Gremien auf schulpolitischer Ebene bekundeten ihre Erleichterung über diese Entwicklung.

Der zweite Punkt auf der Tagesordnung war eine Diskussionsrunde zum Thema Sicherheit im Stadtteil Aachen-Ost, zu der sich eine echte Kontroverse im Forum entwickelte. Der Moderator (Herr Siegfried Schölzel) hatte sich zu Beginn der Veranstaltung eine ‚lebendige‘ Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger versprochen. ‚Lebendig‘ war die Diskussionsrunde auf jeden Fall und die Moderation hatte einige Mühe, die Einhaltung der Redeliste einzufordern. Es gab eine Delegation des Jugendparlaments deren Sprecher versuchte die Vorwürfe gegenüber Vorkommnissen in der Vergangenheit zu entkräften und gleichzeitig den Generalverdacht gegenüber Jugendlichen von Seiten der Polizei als unangemessen und übertrieben darzustellen. Demgegenüber gab es Wortmeldungen, die das Viertel nicht in einem schlechten Licht erscheinen lassen wollten und nicht dem schlechten Image des Viertels noch Vorschub leisten wollten. Aus dieser Richtung kamen Äußerungen, die sich gegen die Einschätzung des Viertels als „Ghetto“ verwehrten und betonten, dass sie sich im Viertel sicher fühlten. Dies wiederum nötigte eine engagierte Seniorin zu einer Wortmeldung, die dieser Einschätzung widersprach und erzählte, dass ihr schon dreimal versucht wurde die Handtasche zu rauben. Sie habe sich zwar dessen

immer erwehren können, aber sicher fühle sie sich auf gar keinen Fall. Da war die Stimmung schon ganz schön aufgeheizt, da kam auch noch heraus, dass ein teilnehmender Bürger ein Vertreter von ProNRW war, der auf statistische Daten Bezug nahm und damit die Bedrohungssituation untermauern wollte. Es gab wilde Zwischenrufe nach dem Motto, dass man dieser Gruppierung hier überhaupt das Wort erteile, wäre doch unmöglich. Die Moderation hatte einige Mühe mit der Situation umzugehen. Schließlich wurde auf eine weitere Veranstaltung im Verlagsgebäude der Aachener Nachrichten am 18.12.2012 verwiesen, wo dann auch Vertreter der Polizei anwesend sein werden.

Das letzte Thema war eine Informationsweitergabe bezüglich der Möglichkeit für Projekte von Bürgerinnen und Bürgern Gelder aus dem Stadtteilfond beantragen zu können. Hierzu könne man sich im Internet die entsprechenden Formulare und Vorgaben zur Bewilligung downloaden.

Also wer gerne lebendige Diskussionsrunden mit Themen mag, die einen persönlich betreffen, der sollte zur nächsten Stadtteilkonferenz  am 20.02.2014 um 14 Uhr in der KGS Düppelstraße kommen.

André Picklaps

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